Klar sagt man isländischen Bands so einiges nach und so sind auch WHO KNEW sehr eigen, allerdings stehen sie weniger für die eher typischen sphärischen Klänge ihrer Landsmänner bzw. Landsfrauen, sondern strotzen vielmehr vor unbändiger Energie, die sie auch live kaum im Zaun halten können und irgendwie an die frühen Shows der Libertines erinnern.
„bits and pieces of a major spectacle“ heisst ihr Debüt-Album und ist doch nichts anderes als eine symphonische Party, die an Bands wie Clap Your Hands And Say Yeah und Wolf Parade erinnern mag, was nicht zuletzt dem Gesang von Àrmann geschuldet ist. Die sechsköpfige Band begann im Winter 2005 unter typisch isländischen Wetterbedingungen: „Die Garage war nicht beheizt und es war eiskalt, so dass ständig unsere Technik ausfiel. Aber so ist das in Island: aller Anfang ist schwer, aber genau dadurch werden die Bands auch viel besser“, so Gitarrist Balli. Im Gegensatz zu den melancholischen Tiefen vieler isländischer Bands, die versuchen, die isländische Landschaft zu vertonen, geht es bei WHO KNEW eher um Spaß und Freude an der Musik: „Viele Bands versuchen, tiefgründige Emotionen einzufangen, aber wir wollen die Menschen mit Freude anstecken.“ (Bassist Jökull) Ergänzend dazu sagt Sänger Àrmann: „Die meisten Menschen mögen es nun mal mehr, sich zu beklagen als zu inspirieren. Wir dagegen lieben zu inspirieren statt zu jammern.“
Stimmen
„Ihre Musik ist weder so dezent durchgeknallt wie die von Björk, noch haben es sich Who Knew auf die Fahne geschrieben, dem Postrock-Phlegma von Sigur Ròs zu folgen. Da sind ihnen gute Laune und große Melodien wichtiger!" (motor.de)
„Who Knew waren eine der besten Bands, die ich auf dem Iceland Airwaves 2009 gesehen habe.“ (Jim Beckmann, KEXP Seattle)












