Artists

The Dope

The Dope

Media

Foto (High resolution)
Download

Technical Rider
Download


Nachdem THE DOPE im letzten Jahr ihren DevilDuck-Einstand mit der 7“-Single „Monsters Of Fuck You All“ gegeben haben, folgt nun das Album Hinterlandia. Das bavarische Duo möchte es uns bestimmt nicht leicht machen und hat ihren sperrig-melodischen Sound nun entsprechend weiter entwickelt und dabei sogar Hymnen geschaffen.... 2010 erschien ihr viel gelobtes Album Into The Woods und nach ausgiebigem Touren und Supportshows u. a. für Yuck und The Pains Of Being Pure At Heart zogen sich THE DOPE auf einen bayerischen Bauernhof zurück, um  Monsters Of Fuck You All aufzunehmen, die als Vinylsingle (klar, auch digital!) im Februar letzten Jahres erschien. ‚Mother’s Boy Toyed With An Idea’ findet sich zum Glück auch auf dem Album wieder. Im folgenden tourten sie dann als Support von Bands wie Cursive, White Rabbits, Band Of Skulls und reüssierten auf dem Reeperbahn- und On3-Festival. Nun folgt mit Hinterlandia der vermeintlich große Wurf? Jedenfalls ist hier nicht alles neu und so verleugnen sie nach wie vor ihre Einflüsse Modest Mouse und Built To Spill nicht. Natürlich klingen sie im Gegensatz zu Casper, Cro oder Kraftklub sehr amerikanisch und das ist auch gut so, denn sie müssen diese Vergleiche auch nicht scheuen. Leider hat es bisher nicht mit einer US-Tour geklappt, aber zunächst wollen sie unzählige Shows in Deutschland spielen, um aus dem Hinterland der Musik hinaus in die nahe Welt zu ziehen. Wer Hinterlandia einmal hört und großartig findet, dem zolle ich Respekt, denn dieses Album möchte eigentlich erarbeitet werden, bis die wirkliche Schönheit und Großartigkeit erkennbar wird und in Zeitlosigkeit gipfelt. Hier also von einem musikalischen Trend zu sprechen, würde mehr als unseriös erscheinen und so wollen wir den auch nicht herbei reden, aber welche deutsche Band kann derartige Melodien in einen völlig eigenständigen Sound gießen? Da die Texte auf Hinterlandia recht viel Spielraum für Spekulationen lassen, wollen wir euch diesen auch nicht nehmen. ‚Hollywood, ...’ könnte beispielsweise als reine Hymne an Bavaria bezeichnet werden, aber Rudi Maier (Gesang & Gitarre) und Franz Neugebauer (Drums), deren Namen ihre Herkunft gar nicht verleugnen wollen, haben ein eher ambivalentes Verhältnis zu ihrer Heimat und sind damit bestimmt nicht alleine. Aufgenommen haben sie das Album übrigens in langwieriger Home-Recording-Art auf dem Land, während sie es zum Mischen in die begabten Hände von Sir Simon Frontzek gegeben haben, bevor es dann zumindest das Album, zum Mastern bei Doug van Sloun ((Bright Eyes, The Faint, Cursive, Azure Ray, Talking To Turtles), schon mal über den großen Teich geschafft hat...


Listen