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Sea Wolf

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Unschwer zu erraten, dass der Name SEA WOLF dem gleichnamigen Buch von Jack London aus dem Jahr 1904 entnommen wurde und mit ein wenig Stolz angereichert, dass diese Band nun mit DevilDuck endlich auch hier ein Zuhause gefunden hat. Na ja, ganz so lange wie das Buch gibt es die Band nun auch wieder nicht.

Wobei es sich noch gar nicht so lange um eine Band handelt, denn anfangs operierte Alex Brown Church (Gesang, Gitarre), der ebenfalls für das gesamte Songwriting verantwortlich ist, noch aus seinem Wohnzimmer, wo dann die erste EP „Get To The River Before It Runs Too Low“ entstand. Das Debütalbum „Leaves In The River“ (2007) wurde dann zwar mit Hilfe diverser Musiker und der produzierenden Hand von Phil Ek (Built To Spill, The Shins, Band Of Horses, Fleet Foxes) aufgenommen, aber ein festes Bandgefüge war noch weit. Schon damals wurde Churchs Musik wie folgt beschrieben: „His music is both erudite and unvarnished, a blend of swirling melodies, literary balladry and damaged art-rock compostion.“

Natürlich ist „White Water, White Bloom“ wieder zu einem großen Teil aus seinem Kopf entstanden, aber die helfenden Musiker haben sich live zu einer Band zusammen gefunden, was man der Entwicklung der Musik entsprechend anhört. „I couldn’t have known beforehand what the next record would sound like“, so Church, „but I did know I wanted it to be bigger, with a band feel, rather than another series of intimate confessionals.“

Der Großteil der Songs auf „White Water, White Bloom“ entstand übrigens in Montreal in der Wohnung von Churchs Freundin und so finden sich die Gegensätze seiner Heimat Kalifornien und den langen Wintern Montreals auch in den Texten wieder (‚Winter’s Heir’). Nur der fast schon opulente Opener und erste Single ‚Wicked Blood’ sowie das treibende ‚O Maria!’ schrieb er in Los Angeles. Produziert wurde das Ganze dann in Omaha von Mike Mogis (Bright Eyes, Monsters Of Folk), wobei Church den Gesang, Gitarren und die fast als Markenzeichen zu bezeichnende Orgel selber aufgenommen hat.

Zu den angesprochenen „festen“ Musikern zählen Keyboarderin Lisa Fendelander, Bassist Ted Liscinski und Drummer Joey Ficken. Desweiteren ließ es sich Mogis nicht nehmen, ein paar Instrumente beizutragen (u.a. Gitarre) und Nate Walcott, ebenfalls Bright Eyes, bediente das Cello und arrangierte alle anderen Streicherparts zusammen mit Catherine Odell, die auch meist zum Live-Line Up zählt.

Die DevilDuck-Version von „White Water, White Bloom“ enthält übrigens noch zwei Bonus Tracks in Form von ‚Winter Windows’ und ‚You’re A Wolf’, welches die Singles des Debüts waren, das hier nie offiziell erschienen ist und jetzt nur in digitaler Version parallel zum neuen Album erscheint.

Alex Brown Church wird mit einem Cellisten im Dezember für einige Akustikshows nun auch endlich Deutschland beehren, um uns mit SEA WOLF zu infizieren, denn diesen großen, warmen Songs kann man sich nur schwer entziehen.

“An epic poem full of vivid imagery about changing seasons overlays the music.” USA Today

 White Water, White Bloom showcases talent years in the making. Songs like ‘Wicked Blood’ highlight his knack for unforgettable lyrics and full production.” Weekly Dig (Boston, MA)

 “Bucolic and bittersweet songs that draw comparisons to Dylan, Will Oldham and Iron & Wine.” Creative Loafing (Atlanta, GA)



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