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Max Paul Maria

Max Paul Maria

Vor genau drei Jahren erblickte „Miles & Gallons“, das Debüt von Max Paul Maria, das Licht der Welt. Schrieb der in Berlin lebende Künstler damals noch alle Songs auf diversen Reisen, so entstanden die Songs diesmal zum Großteil in der kollabierenden Metropole und wurde dort erneut in DIY-Manier aufgenommen.

„Figurines“ begann als Sammlung von Songskizzen eines langen Sommers, aus dem dann in einem noch längeren Winter die nun vorliegenden Songs wurden, wobei der Titel auf die charakterlichen Unterschiede der 13 Figuren bzw. Songs an. Im Vergleich zum Vorgänger, wo sich Max Paul Maria seiner selbst offenbarenden Singer/Songwriter-Seele hingab, gibt es auf „Figurines“ nun mehr Band, mehr Sound, mehr Rauheit, mehr Geste und mehr künstlerische Distanz. Ein großer Vorteil war dabei sicher auch, dass die meisten der Songs live schon im Zuge der vielen Konzerte reifen konnten und nun ihre volle Pracht entfalten. Überhaupt steht auf diesem zweiten Album ein gutes Stück Reife im Raum, aber die jugendliche Unbekümmertheit und das leichte Rabaukentum hat er zum Glück auch nicht verloren.

Wie auch beim Vorgänger beschreibt „Figurines“ ähnlich einem Reisetagebuch ein Gefühl von Rastlosigkeit, einer prinzipiellen Ungläubigkeit gegenüber Landkarten und letztlich die Unrealisierbarkeit von Ferne. „Still I don’t know where to go now, through all imaginary landscapes“ heisst es im gleichnamigen Song.

Natürlich scheint die Musik irgendwie aus dem Zeitrahmen gefallen, aber diese „Zeitlosigkeit“ ist vielleicht auch ein bisschen der rote Faden von DevilDuck Records, den Max Paul Maria hier aufgreift und mit einem Schulterblick auf das musikalische Erbe einer Reihe von großen Künstlern wie Bob Dylan, Neil Young oder Tom Waits schaut. Allerdings finden sich in den neuen Songs auch Bezüge zu Künstlern und Bands wie Jonathan Wilson, Bonnie ‚Prince’ Billy und die Babyshambles.

War die Mundharmonika auf „Miles & Gallons“ noch omnipräsent, so taucht sie hier nur in wenigen Ausnahmefällen wie in ‚Sad South’ auf, was übrigens nichts mit seiner Freundschaft zu den Kanadiern von The Dead South zu tun hat. Mit diesen war er ja bereits auf Tour und wird sie auch im Herbst zu ihrem neuen Album „Illusion & Doubt“ begleiten, bevor er dann mit eigener Band Ende November an den Start geht, denn des Reisens ist Max Paul Maria noch lange nicht müde.

 

Stimmen zum Debüt „Miles & Gallons“:

„Kerouac würde lächelnd nicken: ‘Miles And Gallons’ ist ein modernes Road-Movie-Album mit Old-School-Vibe.“

AKUSTIK GITARRE

"Max Paul Maria war fünf Jahre in Deutschland, Frankreich und Portugal unterwegs und klingt erstaunlich authentisch: Wie er da mit Mundharmonika und rauer Stimme leicht jazzige Folksongs vorträgt, wirkt er wirklich wie eine Reinkarnation von Dylan."

STEREO

„Ein Stilgemisch aus Folk, Rock, Blues und Country – der Mann hat Potenzial und vermeidet schon auf seinem Debüt allzu biedere Lagerfeuerromantik“

GUITAR ACOUSTIC

 "Rohholzig sind seine Songs, mit schnoddriger Stimme gesungen und knarziger Blues-Harp begleitet was unweigerlich an Bob Dylan und Neil Young erinnert - und durchaus gewollt ist. Das macht 'Miles & Gallons' zu einem modernen Road-Movie Album mit Old-School Vibe." PIRANHA